2021 - ein Gedicht

Aktualisiert: Juni 16

Ich ziehe die Reißleine

schau nicht mehr zurück.

Das Alte kann gehen

mir nicht mehr im Wege stehen.

Ich ziehe die Reißleine

trenne mich vom Hin und Her,

von all den faulen Kompromissen,

denn die will ich nicht mehr.

Ich ziehe die Reißleine

und mit ihr die gesellschaftlichen Pflichten.

Ich löse mich los von den Stimmen,

die meinen, sie können über mich bestimmen.

Ich ziehe die Reißleine

schau nur noch nach vorn.

Gehen miteinander im eigenen Rhythmus

Richtung menschlicher Form.

Ich hab lange gezweifelt

doch nun ist es klar:

Meine Zukunft liegt in meinen Händen

trotz und erstrecht auf Grund äußerer Umständen.


Drum fang ich gleich an

einen Samen zu sähen.

Mit voller Freude und eigener Kraft

ergänze was fehlt und noch nicht passt.


Denn all der Schmerz der geht vorbei,

wenn wir überwinden unsere Angst werden wir heil.


Ich bin bereit Neues zu wagen

schau nicht mehr zurück.

Am Horizont sehen kann ich sie schon,

die neuen Farben.


Nimm meine Hand

komm mit auf die Reise.

Hab Vertrauen in die Kraft der Erde,

die in und um uns ruht, mal laut mal ganz leise.

Lass sie uns fühlen, mit ihr verschmelzen

dann haben wir Kraft zu handeln

sowie zum Gefühl der Verbundenheit wandeln.

So dass es uns entspricht, das Leben auf Erden,

wie vom Schöpfer gemeint wir werden.


Agneta Poetzsch



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